Hier zum Beispiel die Gartenanlage unseres Hotels am Kaspischen Meer.
Nach einen Tagesausflug ans Kaspische Meer, machten wir uns langsam, aber sicher auf den Weg zum Demavand.
Der Weg dorthin kam mir weniger kurvig vor, als die Anfahrt bis hierher. Vielleicht war es die Nervosität und Vorfreude, die langsam in unseren kleinen, warmen und stickigen Bussen aufkam.
Nach einem kurzen Verpflegungsstop in einem überaus dekadenten "Autobahnrestaurant", das eher den Anschein machte, als hätte König Ludwig II. damals im Iran investiert, ging es für uns gestärkt weiter Richtung Rineh.
Rineh, auf knapp über 2200 Metern am Fuße des Demavand gelegen, ist Ausgangspunkt unseres Vorhabens. Im Dorf ist kaum etwas los, nur in der Hütte des iranischen Bergführerverbandes, welche auf einer kleiner Anhöhe liegt, wird fleissig diskutiert und vorbereitet.
Moe, kurz nach unserer Ankunft mit Rineh im Hintergrund. Die weite Steppe beeindruckt uns sehr!
Eines der besseren Bilder von Max und Moritz.
Der Demavand präsentiert sich als gewaltiger Vulkankegel, der, ähnlich dem Ararat, die umliegende Gegend klar dominiert.
Die karge, aber wunderschöne Stimmung der iranischen Steppe mit dem Demavand im Hintergrund.Am nächsten Morgen ging es früh Richtung der Moschee Goosfand Sara, welche auf 3050 Metern gelegen, den Ausgangspunkt unseres Gipfelaufstiegs darstellt. Die Fahrt über die äußerst grobe Schotterstrasse hat bereits alle müden Gemüter aufgeweckt.
Voll bepackt, steigen wir Höhenmeter um Höhenmeter nach oben.
Nachdem die Mulis auf der instabilen Schneedecke keinen Halt mehr fanden und einbrachen, bringt sich Max als Pferdeberuhiger/-flüsterer ein. Die komplette Verpflegung und Kochausrüstung musste ebenfalls auf die "Hütte" transportiert werden. Bis auf das äußere Erscheinungsbild hatte die Unterkunft nichts mit einer Alpenhütte, wie wir sie kennen, zu tun.
Die andauernde Kälte machte einem doch etwas zu schaffen, doch dank unserer Bergans-Ausrüstung trotzten wir den kühlen Winden.
Hier ein schönes Panorama einen tag vor dem Gipfelaufstieg.
So nah und doch so fern; Die "letzten" Schneeflanken unterhalb des Gipfel erscheinen trügerisch nah. 1,5 Kilometer über uns befindet sich der Gipfel.
Good Morning IRAN! An der oberen Grathälfte erkennt man unseren Führer, Abbas. Die Stimmung ist atemberaubend.
Blick Richtung Teheran auf knapp unter 5000 Metern. Langsam wissen wir, wie sich Satelliten fühlen müssen.
Geschafft!!! Nach einem 6-stündigen Gipfelanstieg stehen Moe und ich endlich auf dem Gipfel des 5671 Meter hohen Demavands. Die Stimmung auf dem semi-aktiven Vulkankegel ist unbeschreiblich, wobei uns der Schwefeldampf doch sehr zu schaffen macht. Nur weil es am Gipfel deutlich angenehmer war, als etwas 100 Meter darunter, konnte Moe seine LEVEL Handschuhe kurz ausziehen. Hier möchte ich mich noch inmal recht herzlich bei LEVEL Gloves und vor allem bei Max Perotti für den unglaublichen Support bedanken!
EMPIRE am Gipfel; Unsere Garmin Fenix haben uns nie im Stich gelassen und sogar im Iran durch brillanten Satellitenempfang überzeugt. Das wir eigentlich 100 Meter weiter oben waren, wissen wir selber zum Glück!
Gut zu erkennen sind die Schwefelfahnen des Demavands, die je nach Wetter- und Windlage teils bizarre Gestalten und Formen annehmen können. Hier die letzten 100 Höhenmeter bis zum Gipfel. Wir sind allerdings wieder im Abstieg, da es langsam zuzieht und wir, wie sich herausstellen sollte, noch fast 2 Stunden Skiabfahrt vor uns hatten.
Hier sieht man ein berüchtigtes Schwefelloch. Gut zu erkennen die gelben Sulfatkristalle.
Danach zog leider das Wetter zunehmend zu, was weitere Abfahrtsbilder unmöglich machten. Trotzdem waren wir um eine exotische und vor allem lange Skiabfahrt reicher. In diesem Punkt sind wir uns ja alle einig, solange man Ski fährt, kann's gar nicht so schlimm sein.
Nach einer kurzen Stärkung in der Hütte ging es sofort Richtung Tal bzw. Rineh. Insgesamt konnten wir an diesem Tag 2000 Höhenmetern bergab mit Skiern bewältigen und das Anfang Mai in Persien!!!
Nach einer weiteren Nacht in Rineh, ging es am nächsten Tag weiter Richtung Teheran, wo wir die Reise entspannt und als waschechte Touristen in einem fremden Land ausklingen liessen.
Ich hoffe unser kurzer Reisebericht hat Euch allen gefallen!!! Wenn ja, DRANBLEIBEN, das Empire Vivalpin Freeski Team wird auch nächste Saison wieder ordentlich Gas geben. Es werden viele neue Partner und spannende Projekte vorgestellt. Wir können's kaum erwarten!
Viele Grüße vom Max













































