Freitag, 17. Mai 2013

Iran-Trip 2013 Part 2

Perfekt akklimatisiert, ging es für uns von knapp unter Mont-Blanc-Höhe, auf 18 unter Null innerhalb von 24 Stunden. Erstaunlich war, wie sich die Landschaft innerhalb weniger Kilometer, von bracher Steppe, zu satten Grün verwandelte.
Hier zum Beispiel die Gartenanlage unseres Hotels am Kaspischen Meer.

Nach einen Tagesausflug ans Kaspische Meer, machten wir uns langsam, aber sicher auf den Weg zum Demavand.
Der Weg dorthin kam mir weniger kurvig vor, als die Anfahrt bis hierher. Vielleicht war es die Nervosität und Vorfreude, die langsam in unseren kleinen, warmen und stickigen Bussen aufkam.

Nach einem kurzen Verpflegungsstop in einem überaus dekadenten "Autobahnrestaurant", das  eher den Anschein machte, als hätte König Ludwig II. damals im Iran investiert, ging es für uns gestärkt weiter Richtung Rineh.

Rineh, auf knapp über 2200 Metern am Fuße des Demavand gelegen, ist Ausgangspunkt unseres Vorhabens. Im Dorf ist kaum etwas los, nur in der Hütte des iranischen Bergführerverbandes, welche auf einer kleiner Anhöhe liegt, wird fleissig diskutiert und vorbereitet.
 Moe, kurz nach unserer Ankunft mit Rineh im Hintergrund. Die weite Steppe beeindruckt uns sehr!
Eines der besseren Bilder von Max und Moritz.
Der Demavand präsentiert sich als gewaltiger Vulkankegel, der, ähnlich dem Ararat, die umliegende Gegend klar dominiert.
Die karge, aber wunderschöne Stimmung der iranischen Steppe mit dem Demavand im Hintergrund.

 Am nächsten Morgen ging es früh Richtung der Moschee Goosfand Sara, welche auf 3050 Metern gelegen, den Ausgangspunkt unseres Gipfelaufstiegs darstellt. Die Fahrt über die äußerst grobe Schotterstrasse hat bereits alle müden Gemüter aufgeweckt.
 Voll bepackt, steigen wir Höhenmeter um Höhenmeter nach oben.
 Nachdem die Mulis auf der instabilen Schneedecke keinen Halt mehr fanden und einbrachen, bringt sich Max als Pferdeberuhiger/-flüsterer ein. Die komplette Verpflegung und Kochausrüstung musste ebenfalls auf die "Hütte" transportiert werden. Bis auf das äußere Erscheinungsbild hatte die Unterkunft nichts mit einer Alpenhütte, wie wir sie kennen, zu tun.
 Die andauernde Kälte machte einem doch etwas zu schaffen, doch dank unserer Bergans-Ausrüstung trotzten wir den kühlen Winden.

 Hier ein schönes Panorama einen tag vor dem Gipfelaufstieg.
 So nah und doch so fern; Die "letzten" Schneeflanken unterhalb des Gipfel erscheinen trügerisch nah. 1,5 Kilometer über uns befindet sich der Gipfel.
 Good Morning IRAN! An der oberen Grathälfte erkennt man unseren Führer, Abbas. Die Stimmung ist atemberaubend.
 Blick Richtung Teheran auf knapp unter 5000 Metern. Langsam wissen wir, wie sich Satelliten fühlen müssen.
 Geschafft!!! Nach einem 6-stündigen Gipfelanstieg stehen Moe und ich endlich auf dem Gipfel des 5671 Meter hohen Demavands. Die Stimmung auf dem semi-aktiven Vulkankegel ist unbeschreiblich, wobei uns der Schwefeldampf doch sehr zu schaffen macht. Nur weil es am Gipfel deutlich angenehmer war, als etwas 100 Meter darunter, konnte Moe seine LEVEL Handschuhe kurz ausziehen. Hier möchte ich mich noch inmal recht herzlich bei LEVEL Gloves und vor allem bei Max Perotti für den unglaublichen Support bedanken!
 EMPIRE am Gipfel; Unsere Garmin Fenix haben uns nie im Stich gelassen und sogar im Iran durch brillanten Satellitenempfang überzeugt. Das wir eigentlich 100 Meter weiter oben waren, wissen wir selber zum Glück!
 Gut zu erkennen sind die Schwefelfahnen des Demavands, die je nach Wetter- und Windlage teils bizarre Gestalten und Formen annehmen können. Hier die letzten 100 Höhenmeter bis zum Gipfel. Wir sind allerdings wieder im Abstieg, da es langsam zuzieht und wir, wie sich herausstellen sollte, noch fast 2 Stunden Skiabfahrt vor uns hatten.
Hier sieht man ein berüchtigtes Schwefelloch. Gut zu erkennen die gelben Sulfatkristalle.

Danach zog leider das Wetter zunehmend zu, was weitere Abfahrtsbilder unmöglich machten. Trotzdem waren wir um eine exotische und vor allem lange Skiabfahrt reicher. In diesem Punkt sind wir uns ja alle einig, solange man Ski fährt, kann's gar nicht so schlimm sein.

Nach einer kurzen Stärkung in der Hütte ging es sofort Richtung Tal bzw. Rineh. Insgesamt konnten wir an diesem Tag 2000 Höhenmetern bergab mit Skiern bewältigen und das Anfang Mai in Persien!!!

Nach einer weiteren Nacht in Rineh, ging es am nächsten Tag weiter Richtung Teheran, wo wir die Reise entspannt und als waschechte Touristen in einem fremden Land ausklingen liessen.

Ich hoffe unser kurzer Reisebericht hat Euch allen gefallen!!! Wenn ja, DRANBLEIBEN, das Empire Vivalpin Freeski Team wird auch nächste Saison wieder ordentlich Gas geben. Es werden viele neue Partner und spannende Projekte vorgestellt. Wir können's kaum erwarten!

Viele Grüße vom Max

Samstag, 11. Mai 2013

Iran-Trip 2013


München, 25. April. Das Wetter ist nur bedingt gut und wir sind nach anstrengenden Wochen der Vorbereitung bereit für unser nächstes Ziel. Der Demavand - mit 5671 Metern ist er nicht nur der höchste Berg im Iran, wo er hoch über der Hauptstadt Teheran thront, sondern auch die höchste Erhebung im ganzen Mittleren Osten. Bei Wolfgang und meiner Wenigkeit haben diese Art von Expeditionen schon fast Tradition nach Kazbek(2011) und Ararat(2012); dieses mal ist auch noch der Moritz mitgekommen. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an meinen DAD! :)

Nach ein paar Stunden Flug und einem Zwischenstop in Istanbul, begrüsst uns Persien mit Sonnenschein und Wüste weit und breit.
Hier das Panorama aus unserem Hotelzimmer.

Nach einem Tag in Teheran, an dem wir den Shah-Palast und einige kulinarische Spezialitäten erkundeten, ging es für uns weiter Richtung Kelardasht. Kelardasht liegt am Fuße des Alam-Kuh Gebirges, dass mit der zweit höchsten Erhebung des Landes und über 40 4000er, ein sehr großes und imposantes Massiv, darstellt.

Kurzer Zwischenstop am Amirkabir-Lake. Polizeistationen bzw. Polizeikontrollen sollten uns noch den gesamten Trip begleiten.

Die Landschaft neben der Strasse war noch recht trist.


Kurz vor Kelardasht war das Straßenbild dann eher geprägt von "fast" fertigen Häusern.

Nach einer Nacht in der privaten Unterkunft einer unserer Führer, Mehdi, brachen wir dann Richtung Basecamp Alam-Kuh auf. Nachdem alle Pick-Ups beladen waren, ging es ca. 30 Kilometer über staubige Schotterstrassen und halb-verlassene Dörfchen Richtung Alam-Kuh Hauptkamm.

Im Hintergrund kann man schon die schneebedeckten 4000er des Alam-Kuh Massivs erkennen.

Es war ca. Mittag als wir uns von 2400 Metern aus, auf den Weg ins Basecamp machten. Dank unserer atmungsaktiven Ausrüstung von Bergans, konnten wir die Skitourenhose bereits im Aufstieg zum Basecamp anziehen und sparten uns so deutlich an Gewicht.

Moe auf dem Weg ins Basislager. Im Hintergrund erkennt man schon langsam die massiven Gipfel, die einen eher an die Westalpen erinnern, als an Tausend und eine Nacht.

Die Karawane auf dem Weg ins Basislager.

 Nachdem alle gemeinsam das Basislager aufgebaut hatten, machten sich Moe, Hansi und ich noch auf eine kleine Akklimatisationstour. Wie sich am nächsten Tag herausstellen sollte, haben wir leider etwas zu viel Gas gegeben.

Nachdem wir uns um ca. 6 Uhr auf den Weg gemacht hatten, begrüßte uns die Hochebene unterhalb des Alam-Kuh auf fast 3800 Metern mit gleißenden Sonnenschein, der uns allen etwas zu schaffen machte. Kaum zu glauben, hinter der Gruppe befindet sich einer von 8 Gletschern im Gebiet.

Einmalige Panoramen auf den Weg nach oben.

Unsere Akklimatisationstour vom Vortag und der fast unerträgliche Sonnenschein verhinderten leider einen Gipfelaufstieg auf 4850 Meter. Dafür haben wir noch den Gipfel des Shaktak, 4769 Meter erreicht, was für uns, angesichts unser weiteren Vorhaben, schon ein Riesen-Erfolg war. Die neuen Scott Cosmos Tourenskischuhe haben sich bereits beim ersten Tourentag im Iran voll bewährt. Wolfgang und ich mussten uns zumindest keine Gedanken machen in unseren Schuhen baden zu gehen, so wie einige andere Teilnehmer.

Der Ausblick aus Moe's Zelt. An diesem Abend wurden wir noch Augenzeugen eines echten Naturschauspiels. Ein Bart- oder Lämmergeier mit 3 Meter plus Spannweite war an diesem Abend noch auf Futtersuche und ist direkt neben unseren Zelten vorbeigesegelt. Das Tier hat ausgeschaut wie ein lebendiges Kleinflugzeug!

Basecamp-Abendstimmung. Natürlich standesgemäß im Bergans-Outfit!

Am nächsten Morgen kamen die Mulitreiber wieder zum Basecamp und haben unter anderem die Ski der Gruppe abgeholt. Dem ein oder anderen wird die offensichtliche Übermacht der Völkl-Ski auffallen. Der Amaruq sollte noch der perfekte Ski für diese Art von Vorhaben werden. Der nächste Teil unserer erfolgreichen, so viel mal vorne weg, und überaus eindrucksvollen Iran-Expedition wollen wir Euch die nächsten Tage präsentieren.

In diesem Sinne, FORTSETZUNG FOLGT!!!

Freitag, 10. Mai 2013

Skitest am Stubaier Gletscher


- Die neusten Skimodelle für Saison 2013/2014 von Scott, Black Diamond, Völkl, Fischer und K2 -
Trotz schlechter Sicht, Schnee/Regen und schlechten Schneeverhältnissen hatten wir heute, wie man sieht viel Spaß am Skitesten! Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich die Ski heutzutage sind: Gewicht, Maße, Dynamik, Tempostabilität sind dabei nur ein paar Kriterien bei denen es große Unterschiede zwischen den Modellen gibt. Auf jeden Fall sind ein paar TOP Modelle dabei, da waren wir uns einig!

Sonntag, 5. Mai 2013

Edit 04/2K13

Sooo, endlich sind alle technischen Mängel aus dem Weg geräumt und nach ewigen Versuchen des Konvertierens, Umcodierens und neu hochlandens hat es endlich funktioniert. Wir präsentieren: Unseren April Edit! Es wird schätzungsweise der letzte Monatsedit der Saison 2012/2013 vor dem kleinen Abschlussfilm sein. Have fun and spread the world!!


Montag, 29. April 2013

Speedriden Zugspitze


Sooo, jetzt war es wiedermal so weit: Wie ihr schon mitbekommen habt, ist der Martin und auch teilweise der Michi um eine neue Sportart aktiver geworden: Speedriden. Eine Mischung aus Gleitschirmfliegen und Skifahren. Der Schirm an sich ist wesentlich kleiner und schneller als ein Gleitschirm, sodass man mit ihm auch schneller fahren kann. Das hat zur Folge, dass man normal skifahren kann, wie man will, man kann allerdings auch längere Strecken mit dem Schirm überfliegen. So sind Absätze, Wechten und größere Cliffs genauso easy zu nehmen und Abfahrten machbar, die ohne Abseilausrüstung und Abseilaktion nicht machbar sind. 


Diese geile Sportart haben wir jetzt mittlerweile drei mal auf der Zugspitze getestet, so auch letztes und vorletztes Wochenende. Die Bedingungen waren zwar nicht mehr pefekt - es liegt mittlerweile nicht mehr viel Schnee abseits der Pisten - aber für ein paar chillige Runs hat es gereicht! 


Nächste Saison wird man die beiden neben normalen Skitouren bzw. Abfahrten auch mit Ski durch die Lüfte segeln sehen! Und nun warten wir alle gespannt auf die zwei Expeditionsleute Maxi und Mo, die nächste Woche aus dem Iran wiederkommen und bestimmt einige Erfahrungen für den Blog parat haben! Außerdem ist die Saison für das Empireteam noch nicht vorbei. Wir werden mit sicherheit noch in höheren Gefilden einige Touren starten!


Sonntag, 21. April 2013

Updates vom Team!!!

 Was hat sich in den letzten Wochen alles getan:

Martl musste leider aufgrund einer Verletzung bis Mitte April pausieren. Bei den anderen Empireridern ging zeitlich nicht viel, Mo hatte seine staatliche Skilehrerprüfung, Max war viel in der Schweiz beim scheffeln. Dennoch gibts a paar News von unseren Team.

Wir haben jetzt einen Speedrider im Team!!!


Martl startet seit heute nebenbei auch mit dem Speedrider durch! Wir sind sehr gespannt auf interessante Aufnahmen und Bilder nächste Saison!

Eventuell werden wir Michi nächste Saison auch öfters in der Luft sehen!


Für Max und Mo gehts ab Donnerstag in Iran zu einer interessanten Expedition: 

Es geht auf den Demavand!

Hier ein Ausschnitt aus Wikipedia: "Der Damavand ragt als ruhender, nur noch leicht rauchender Vulkankegel etwa 70 km ost-nordöstlich von Teheran südlich des Kaspischen Meeres 5.610 m hoch auf und überragt damit alle umliegenden Berge bei weitem. In der Literatur kursieren als alternative Höhenangaben auch 5.604 m und 5.671 m. Der Damāvand ist damit der höchste Berg des Iran sowie des gesamten Nahen Ostens und neben dem Kilimandscharo einer der höchsten freistehenden Berge der Welt: Der Höhenunterschied vom Fuß des Berges bis zum Gipfel beträgt bis zu 4.700 Meter, deutlich mehr als beim Mount Everest."

Wir sind sehr gespannt auf die Bilder - Videos - Erfahrungen - und Impressionen, die uns die beiden mitbringen werden! Ab Mai könnt ihr dann einen ausführlichen Bericht über die Expedition lesen.

Wie ihr seht ist die Saison trotz sommerlichen Temperaturen für uns noch nicht zu Ende und es wird auch noch einen kleinen Edit im April geben. 

Montag, 8. April 2013

Mountaincamp Hoher Kamm


Vergangenen Freitag gings für Michi und unseren Empire-treuen Fotograph Sebastian Reindl auf eine besondere Aktion: Wir wollten zwischen dem Wettersteingebirge und der  Mieminger Kette richtung Ehrwald eine Zeltaktion im Schnee starten. Also packten wir unsere Rucksäcke voll mit unserer Sicherheitsausrüstung, Kamera-equipment, Essen für zwei Tage, Besteck, Kochzeug, Müllbeutel, Schlafsack, Isomatte, Zelt, Karten, Buch, Stirnlampen, und so weiter...


Dann gings los auf die Zugspitze, von wo die Route erst durch die berühmte Klein-Kanada-Abfahrt, dann durch das Gatterl und am Ende zu unserem Zeltplatz führte. Dieser war sicher auf einem kleinen Bergrücken gelegen und war somit für Lawinen unerreichbar. Für den Wind allerdings schon. Kurz nachdem wir das Zelt aufgebaut und unsere Sachen alle verstaut hatten, fing es an, bei eigentlich angenehmen minus 1°C, zu wehen. Dadurch fühlte es sich sofort wesentlich kälter an. Gut, dass wir die richtige Ausrüstung dabei hatten.


Da das Wetter keine weiteren Touren im Gebiet zugelassen hat, blieb uns nichts, außer im Zelt Karten zu spielen, all unser Essen zu kochen, Musik zu hören und zu lesen. Aber es war trotzdem entspannend und einfach cool, mal völlig abgeschirmt von Allem mitten in den Wolken auf einem Berg zu kampieren.


Unsere Schlafsäcke mussten uns über Nacht sehr warm gehalten haben - sonst hätten wir wohl nicht alle Wecker überhört und wären nicht erst um halb 10 aufgewacht. Dann wurde zum Frühstück nochmal der Kocher angeschmissen, es gab Baked Beans, belegte Brote und Müsliriegel zum Frühstück. Danach hieß es, die kompletten 23 kg wieder in den Rucksack zu packen, und über zwei Grate mit ca. 15 Metern Sichtweite abfahren nach Ehrwald. Ein total gelungenes Mountaincamp fernab der Zivilisation! Danke nochmal an Waschtl fürs Mitkommen, die Semmeln und die Unterstüztung! Danke an Martl fürs abholen und fahren! Nächstes Mal wieder unverletzt dabei!


Montag, 1. April 2013

Edit 03/2K13

So es ist wieder so weit - Unser März Edit ist fertig. Wir waren in Norwegen, daheim sind uns diesen Monat nur ein paar Aufnahmen gelungen. Norwegen - Stranda war super, man kann schon erkennen, welche Aufnahmen im Film zu sehen sein werden!
Check out!

Mittwoch, 27. März 2013

Zeitungsartikel Sunnmøringen

Es gibt lustige Neuigkeiten aus Norwegen! Die Lokalzeitung aus Stranda, namentlich Sunnmøringen, hat von uns einen ganzseitigen Artikel mit einem Interview von uns gedruckt, und uns auf die Titelseite des Blattes verfrachtet. Hier sind die beiden Seiten der Lokalzeitung!




Freitag, 22. März 2013

Norwegen Summary


Kochen. Essen. Chillen vor dem Kamin. Schlafen. Erholen. Unsere Hütte hätte nicht besser sein können! 



In den letzten drei Tagen unseres Raodtrips nach Stranda, Norwegen, hatten wir wieder mal super viel Glück: Fast jeden Tag Blue Bird, und wenn nicht, dann nur minimalste Wolken, sodass man immer gut shooten konnte. Am 7. Tag sind wir die Straße nochmal richtung Ålesund gefahren, um auf einen bisschen höheren Berg zu gehen. Unten war der Waldgürtel wieder eeewig lang, oben gings dann zum gehen, aber die Aussicht war wieder super. Man konnte fast bis Ålesund sehen. Oben haben wir noch zwei Skitourengeher aus Schweden getroffen, also gar nicht so unbeliebt der Berg. Das Problem war, oben am Gipfel hats so dermaßen geweht, dass einem die -10°C wie -30°C vorgekommen sind. Besonders wenn man noch vom Aufstieg ohne Handschuhe unterwegs war. Aber die neuen Level Handschuhe haben das Problem super gelöst und haben auch bei extremen Wind für warme Hände gesorgt. Die Abfahrt ging ausnamsweise mal nicht lang und flach, sondern kurz und steil runter: Aufgeteilt in zwei Coloirs ging es steiler nordexponiert nach unten, was noch besten Pulver bedeutete. Der Wald unten wurde wieder zur Schweißarbeit, aber trotzdem super! 



Am 8. Tag fuhren wir wieder mit der Fähre durch den Fjord, um gegenüber vom Jolgrøhornet noch ein paar Lines zu shooten, die der Martin in mühsamer Arbeit daheim am Laptop markiert hat und die vom Gegenhang gefilmt werden sollten. Im Endeffekt war dann der Schnee wider erwarten richtig schlecht, Bruchharsch ohne Ende, und der Aufstieg war auch anstrengend. Entlohnend ist da dann immer die ständige Sicht auf zwei Fjorde. Super! Die Shots sind im Endeffekt trotzdem ganz gut geworden.



Am letzten Tag auf Ski wollten wirs nochmal richtig krachen lassen und das Höchste und Längste gehen, was aber nicht wirklich funktioniert hat, da die Straße entgegen des Plans nicht in das Tal verlief, in das sie gehen sollte. Ergo Notfallplan: Wir kehrten ins gewohnte Gebiet zurück und machten noch einen von den vielen Gipfeln in dieser Bergkette. Diesmal war der Schnee aber wieder top, kein Harsch und der Aufstieg war auch gut. Der Bene kassierte sich dann hier tatsächlich beim letzten Foto des Urlaubes das Pic of the Trip, die anderen Fotos sind auch alle super! 



Insgesamt war Stranda 2013 ein klasse Erlebnis, 7 wunderschöne Touren an 7 tollen Tagen, wir haben lustige Leute getroffen und hatten einfach einen rundum gelungenen Roadtrip! Stranda kann man nur jedem Freerider und Tourengeher empfehlen, der Ort ist noch naturbelassen und nicht völlig überfüllt mit Touristen. Die Hütten und die Anlagen sind alle neu, und man hat noch seine Ruhe und muss absolut nicht anstehen bzw. fürchten, dass jemand die geplanten Lines verspurt. Alles in Allem auf jeden Fall eine Reise wert!